Filmabende in der Rohrmeisterei

So. 29.01.2017 - Frau Müller muss weg

Frau Müller ist die Klassenlehrerin einer Übergangsklasse. Nun steht für alle Schüler das alles entscheidende Halbjahreszeugnis an: Gymnasium, Real- oder Hauptschule – die weitere Schullaufbahn stellt die Weichen für den Erfolg im Leben. Kein Wunder, dass die Eltern höchst besorgt sind, erst recht nachdem die Noten der Kinder im Keller sind. Für die Eltern liegt das Problem klar auf der Hand: Frau Müller ist schuld am Versagen der Kinder. Und deswegen muss Frau Müller weg. Ein Elterngespräch wird ausgewählt, um der ungeliebten Pädagogin die harte Wahrheit kurz und schmerzlos beizubringen. Doch dann kommt alles anders als erwartet …

Dieser Film von Sönke Wortmann  ist eine in jeder Hinsicht gelungene augenzwinkernde Betrachtung des Schulsystems.

29.01.2017, 19.00 Uhr 
(Filmbeginn 19.30 Uhr)

So. 26.02.2017 - Harold and Maude

Harold und Maude, ein typischer Film der frühen 70er Jahre gilt als Kultfilm und verkörpert die Rebellion gegen das Spießertum.

Harold, Spross einer wohlhabenden Mutter hat nicht das geringste Interesse am Leben. Stattdessen ist er vielmehr interessiert am Tod, der ihn magisch anzieht und dazu bringt, über ein Dutzend Selbstmordversuche zu starten – vor den Augen seiner Mutter. Maude, eine rüstige Rentnerin, dagegen liebt das Leben und nimmt alles so hin wie es kommt. Sie stiehlt Autos, veräppelt Polizisten und setzt sich – ein fröhliches Hallo an die Hippiejugend – für Bäume ein. Die beiden lernen sich zufällig kennen, freunden sich langsam an, beeinflussen sich gegenseitig – und aus der Freundschaft wird bald mehr …

Wäre „Harold and Maude“ nur irgendein Hippie-Film, wäre er nicht der Klassiker, der er heute ist, denn die Schilderung der Beziehung zwischen den beiden sich Liebenden gehört zu den schönsten, komischsten und herzerwärmendsten überhaupt. Der Film ist in seiner radikalen Mischung aus Absurdität und Realismus unwiderstehlich charmant und zweifellos eine der bezauberndsten, da ungewöhnlichsten Romanzen der Filmgeschichte.

26.02.2017, 19.00 Uhr 
(Filmbeginn 19.30 Uhr)

So. 12.03.2017 - Renn, wenn du kannst

Im Mittelpunkt des Films steht bzw. rollt der querschnittsgelähmte Benjamin, welcher sich von seiner Behinderung nicht unterkriegen lässt, in manchen Lebenslagen, speziell in Sachen Liebe, dennoch an seine Grenzen stößt...! 

Benjamin ist ein Draufgänger. Er macht gerne sarkastische Bemerkungen, hält mit seiner Meinung nicht hinterm Berg und bringt andere schnell zum Lachen. Doch er ist auch verzweifelt, denn wegen einer besonders schweren Querschnittslähmung sitzt er im Rollstuhl und ist er auf die Hilfe des Zivildienstleistenden Christian angewiesen. Dieser nimmt das Leben auf die leichte Schulter, ist fröhlich und ausgelassen. Als die beiden die Cellistin Annika kennen lernen, verlieben sie sich in die Musikstudentin. Annika ist zwischen ihnen hin und her gerissen: Sie mag Christian und seine verspielte Art, spürt aber die stärkere Verbindung zu Ben. Was für alle drei als Spiel begann, wird für Ben zu einer Reise in seine tiefsten Ängste, aus denen er allein nicht mehr herausfinden wird.

Der Film ist humorvoll, bewegend und authentisch. Eine deutsche Tragik-Komödie, welche vor allem durch die lockere und witzige Art von Sympathieträger Ben zu punkten vermag.Robert Gwisdek spielt diesen mehr als überzeugend und entlockt dadurch dem Zuschauer so einige Lacher, wenngleich Einem teils überhaupt nicht danach zumute ist...nur allzu gut kann man sich in Bens bedauerliche Lage hineinversetzen! 

12.03.2017, 19.00 Uhr 
(Filmbeginn 19.30 Uhr)

So. 07.05.2017 - Ein ganzes halbes Jahr

Der Film basiert auf dem Bestseller von Jojo Moyes um die Freundschaft einer jungen Frau zu einem gelähmten Mann.

Louisa, die von allen nur Lou genannt wird, ist eine quirlige junge Dame, die viel Lebensfreude versprüht. Nachdem ihr der Job in einem Café gekündigt wird, findet sie eine Anstellung bei dem querschnittsgelähmten Will Traynor. Dieser verlor zwei Jahre zuvor nach einem Motorradunfall die Fähigkeit zu Laufen und schließlich auch die Freude am Leben. Auf dem pompösen Anwesen der Traynors macht Lou nun Bekanntschaft mit ihren Pflegefall in spe und kann durch ihre lebensbejahende Art schnell seine Mutter Camilla sowie den kühlen Vater Steven von sich überzeugen. Sie erhält die Anstellung und versucht nun die für sie ungewohnte Aufgabe der Pflege des attraktiven Mannes nachzugehen. Während dieser ihr anfangs noch kühl und distanziert gegenüber steht, kann er sich schnell an ihrer positiven Art erfreuen und die beiden lernen einander immer besser kennen. Obwohl die Lebensansichten der beiden unterschiedlicher nicht sein können, verlieben sie sich im Laufe der Zeit ineinander. Doch das Schicksal hat andere Pläne für Lou und Will …

Die beiden Hauptdarsteller und eine Prise trockener Humor machen die Darstellung zu mehr als nur einem gewöhnlichen Liebesfilm. Und schließlich liegt auch noch ein Schatten über der Geschichte.

07.05.2017, 19.00 Uhr
(Filmbeginn 19.30 Uhr)

 

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