FilmAbende der Rohrmeisterei
Der Veranstaltungsraum wird immer 30 Minuten vor Beginn des Films um 19.00 Uhr geöffnet, so dass, wer möchte, noch vor Filmbeginn das Angebot der Rohrmeisterei-Bar nutzen kann.
Die Filmabende sind kostenlos, allerdings wird um eine Spende gebeten, um die entstehenden Ausgaben abzudecken.
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Veranstalter:
The Help
ist die Verfilmung des Bestsellers von Kathry Stockett über das harte Leben schwarzer Haushaltshilfen in den Südstaaten der USA. In ihrem Debütroman gelang es der Autorin eine tragische Geschichte ohne jede Verharmlosung zu erzählen und dennoch zugleich eine optimistische Einstellung beizubehalten – und genau diesen Stil bewahrt dieser Film.
In Jackson, Mississippi, wo der Film spielt, hatte sich an den gesellschaftlichen Strukturen seit dem Ende der Sklaverei kaum etwas geändert. Die Macht liegt bei den alten Pflanzerfamilien. Die körperliche Arbeit wird von schlecht bezahlten schwarzen Gärtnern, Köchinnen und Nannys verrichtet.
Thema des Films ist also das Leben der Hausangestellten und die rassistischen Abhängigkeitsverhältnisse, die hier mit Empathie aber auch mit Humor dargestellt werden. Ein grandios gespieltes Drama, das einer genauso ernsten wie schwierigen Problematik gerecht wird und dennoch ein zutiefst optimistischer, fast fröhlicher Film mit immensem Wohlfühlfaktor ist.
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Madame Mallory und der Duft nach Curry
„Madame Mallory“ ist die sympathische Erzählung über den Zusammenstoß zweier (Ess-)Kulturen.
Nach dem Verlust des Familienrestaurants in Mumbai und dem Tod seiner Frau verlässt „Papa“ Kadam mit seinen drei erwachsenen Kindern und dem unglaublich talentierten Jungkoch Hassan seine Heimat Indien in Richtung Europa. Auf Umwegen gelingt es schließlich, in einem Dorf in Frankreich ein indisches Restaurant zu eröffnen … Der Startschuß zu einem Kleinkrieg zwischen Papa Kadam und Madame Mallory, der Inhaberin des Edelrestaurants vor Ort.
Am Ende aller Querelen gewinnen jedoch das friedliche Miteinander der Kulturen und der Respekt voreinander. Und natürlich die Lust am guten Essen. Dem Film gelingt es, das Publikum mit wunderschönen Aufnahmen und detailliert dargestellten Kochgenüssen am kulinarischen Erlebnis teilhaben zu lassen.
Die Zuschauer können sich auf ein „Schmankerl“ der besonderen Art freuen.
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Oh la la
In dem französischen Film im Stil von „Monsieur Claude und seine Töchter“ geht es um das aristokratische Paar Bouvier-Sauvage und die bürgerliche Familie von Peugeot-Händler Gérard, die zur Hochzeit ihrer Kinder aufeinandertreffen. Beide Schwiegereltern merken schnell, dass sie sehr unterschiedlich sind und in getrennten Welten leben.
Um die angespannte Stimmung aufzulockern, hat das zukünftige Brautpaar für die Eltern etwas vorbereitet: Sie überraschen sie mit DNA-Tests, bei denen jeder einzelne über seine eigentliche Herkunft erfährt. Die Ergebnisse schockieren die ganze Familie, so dass die Stimmung komplett gestört ist und die Hochzeit zu platzen droht …
Julien Hervés Regiedebüt ist eine sehenswerte Hochzeitskomödie und schon wegen der sensationellen Hauptdarsteller Christian Clavier und Didier Bourdon den Gang ins Kino wert. Es darf gelacht werden!
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The Big Sick
Das Drehbuch dieses ungemein unterhaltsamen Films basiert auf dem echten Leben der Autoren Kmail Nanjiani und Emily V. Gordon und war für den Oscar für das beste Drehbuch nominiert.
Es geht hier um den gebürtigen Pakistani Kumail (Kumail Nanjiani), der als Jugendlicher mit seiner Familie in die USA gekommen ist und nun davon träumt, als Comedian Fuß zu fassen. Während einer seiner Shows lernt er die schlagfertige Emily kennen. Beide fühlen, dass da mehr zwischen ihnen ist, aber die Liebe steht unter keinem guten Stern, denn der junge Mann hat Angst, aus der Familie ausgestoßen zu werden, wenn er keine pakistanische Frau heiratet …
Der Film zeichnet sich aus durch liebevollen Humor und Familienkonflikte vor einem ernsthaften Hintergrund, ohne dabei deprimierend zu werden.
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The best exotic Marigold Hotel
Diese charmante Tragikkomödie des „Shakespeare-in-Love“-Regiesseurs John Madden handelt von sieben britischen Senioren, die ihren Lebensabend in einem vermeintlichen Luxusresort in Indien verbringen wollen. Vor Ort erwartet sie jedoch ein heruntergekommener, im Renovierungsstadium befindlicher Betrieb.
Für alle beginnt mit dem Antritt der Reise ein Weg ins Ungewisse, der sie bald vor ungeahnte Herausforderungen stellt. Die Gruppe wächst aber nach einer anfänglichen Schnupperphase mehr und mehr zusammen. Und der junge Hotelier Sonny, verlässt sich mit seinen eigenen Problemen mehr und mehr auf die Erfahrungen und die Weisheit seiner Senioren-Gäste. So erfährt die bunt gemischte Truppe, dass der Horizont der Erfahrungen noch längst nicht erreicht ist, und dass für neue Anfänge und die Liebe kein Lebensalter zu spät ist.
Der Film glänzt insbesondere durch eine herausragende Starbesetzung und feinem Humor.
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A beautiful mind
ist ein packendes biografisches Drama über den genialen Mathematiker John Nash, der in den 50er Jahren an paranoider Schizophrenie erkrankte und jahrelange soziale und berufliche Isolation hinnehmen musste. In den 90er Jahren erlebte er ein geradezu triumphales Comeback, welches 1994 mit dem Nobelpreis gekrönt wurde.
Nur wenigen Filmen gelang es bisher, sich dem sensiblen Thema der Psychosen, insbesondere der Schizophrenie, angemessen zu nähern. Mit "A Beautiful Mind" setzte Ron Howard dieses schwierige Sujet großartig in einem Film um. Faszinierende Bilder lassen Nashs Gedankengänge, sein Sehen und Erleben mitempfinden. Dabei verwischen, zunächst nicht erkennbar, die Grenzen zwischen Realität, Einbildung und Halluzination. Der Zuschauer folgt so dem Weg des Mathematikers in die immer tieferen Abgründe der Paranoia.
Der Film gewann vier Oskars und besticht durch starke Darsteller wie Russel Crowe.
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