Konzerte der Konzertgesellschaft

 Kindergartenkonzert
Do 24.03.2022 10 Uhr

Kindergartenkonzert

Krümelmucke

KONZERT FÜR KINDERGARTENKINDER

Mit den jährlich stattfindenden Kindergartenkonzerten bemüht sich die Konzertgesellschaft, Live-Musik in hoher Qualität für die Kindergartenkinder zwischen 3 und 6 Jahren erlebbar zu machen. Für die Schwerter Kindergärten und Kitas ist dieses Konzert inzwischen eine Institution!
Nicht nur Kindergartengruppen mit ihren Erziehern kommen regelmäßig - eingeladen sind auch Kinder dieser Altersgruppe, die mit Eltern und/oder Großeltern kommen möchten.

KRÜMELMUCKE – das ist Musik für die Kleinsten, die auch den Großen Spaß machen soll.

Kleine Ohren brauchen Musik, die noch nicht zu überladen und kompliziert ist, an der es aber trotzdem viel zu entdecken gibt. Kleine Geschichten auf Ohrwurmniveau, Lieder zum Mitsingen, Zuhören und durchs Kinderzimmer Tanzen, kurzum: KRÜMELMUCKE macht die Welt ein bisschen fröhlicher und bunter.

Dieses Jahr haben wir mit der Krümelmucke – einem Konzert, das über das Kultursekretariat Gütersloh gefördert wird – ein besonderes Highlight in der Kinder – Kleinkunstszene – für Schwerte gewonnen.

Die Idee und auch das Songwriting ging zurück auf Christiane „Chrischi“ Weber, die leider viel zu früh verstarb.

Christiane Weber ist sozusagen die Erfinderin von KRÜMELMUCKE. Die am 8. Juni 2012 verstorbene Kleinkunstpreisträgerin Christiane Weber (sie gehörte zum Musikkabarett – Das Honolulu Prinzip) schrieb ausnahmsweise keine Songs für die Kabarettbühne, sondern speziell für das kleine Gemüse, was in ihrem Freundeskreis gerade anfing heranzuwachsen.

Die Fortführung ihres so liebgewonnenen Projekts macht die Mitwirkenden der heutigen Aufführungen glücklich – und Christiane auch. Ganz bestimmt…

So gibt es seit 2014 die CHRISTIANE WEBER STIFTUNG.
Mit vereinten Kräften von Freunden, Weggefährten und Fans ist die notwendige Gründungssumme durch Spenden zusammengekommen. Alle wünschen sich, dass Christiane Weber nicht vergessen wird und etwas von ihr in der Arbeit der Stiftung weiterlebt

Filipina Henoch (Gesang) und Marcus Kötter (Gitarre) sind zwei leidenschaftliche Musiker, die mit sonniger Ausstrahlung Krümelmucke in Schwerte auf die Bühne bringen werden.  Zur wunderschönen Akustikbegleitung erweckt Henochs einfühlsame Stimme die KRÜMELMUCKE-Wesen zum Leben.

Vorverkauf: Ruhrtalbuchhandlung und über karten@kgs-schwerte.de sowie ggf. telefonisch 02304 219610

 Kammerkonzert
Do 24.03.2022 19 Uhr

Kammerkonzert

RENDEZVOUS MIT ASTOR

Ein Konzert mit dem Mafalda Ensemble zum 100. Geburtstag von Astor Piazzolla

- Musik von Astor Piazzolla, Juan Carlos Cobián, Erik Satie, Helmut Abel u.a.

Die Wiege des Tangos liegt am Rio de la Plata. Es sind die Städte Buenos Aires und Montevideo, in denen gegen Ende des 19. Jahrhunderts verschiedene Kulturen und Bevölkerungsgruppen, Einwanderer aus der ganzen Welt, aufeinandertreffen. Daraus hervor geht eine eigene Kultur, eine eigenständige Musikrichtung und Musiksprache, aber auch ein Tanz, beides genannt Tango.

Heute jedoch ist der Tango überall in der Welt zu Hause. Einen entscheidenden Anteil an dieser Entwicklung hatte der Komponist und Bandoneonvirtuose Astor Piazzolla (1921-1992), der den Tango kompositorisch weiter entwickelte und seine Musik weltweit mit Erfolg aufführte, was der Tangomusik allgemein zu neuer Popularität verhalf. Der Tango fand mehr und mehr seinen Weg auf die Konzertbühnen der Welt, und die Musik Piazzollas, wie auch sein unglaublich starker, authentischer Ausdruckswille als Performer seiner Werke, inspirierte Künstler über musikalische Genregrenzen hinaus. Wie der nordamerikanische Jazz, so ist auch der südamerikanische Tango zur Weltmusik geworden!

Wer für sich in Anspruch nehmen will, zeitgenössische Musik zu schreiben, darf seine Identität nicht verlieren. Ich bin Argentinier und meine Musik muss argentinisch sein … Was ich niemals aus den Augen verliere ist der Ursprung – der Geruch, der Duft von Buenos Aires.“(Astor Piazzolla)

In dieser Musik vom Rio de la Plata spiegelt sich die Erfahrung urbanen Lebens. Eberhard Janke schreibt: „Tango ist Berührung von Körpern, von Gefühlen, von Kulturen … Tango zelebriert ein Lebensgefühl, Tango ist ein Zustand, der uns berührt.“  Die Menschen weltweit teilen ähnliche Empfindungen und Erfahrungen in den Städten, vielleicht ist es mit einer Erklärung für das Phänomen Tango und seine Zugänglichkeit, weil er uns „berührt“.

Das Mafalda Ensemble zeigt verschiedene Facetten dieser Musik. Wir interpretieren neben dem „Tango Nuevo“ Piazzollas auch traditionelle Tangos, Eigenkompositionen und Bearbeitungen, die eigentlich (im originären Sinne) keine Tangos sind. Und doch, durch die Art der Bearbeitung und Spielweise, diese Stimmung bekommen, sich ihm dadurch annähern oder möglicherweise selbst zu einem werden. Was auch zu der interessanten Frage führt: Was genau macht eigentlich einen Tango aus, was sind seine „Zutaten“? Piazzolla selbst verwendete auch Stilelemente der klassischen Musik und Moderne, wie auch dem Jazz, um seinen Tango Nuevo zu schaffen. Er wurde dafür lange in Argentinien angefeindet, bedroht und von Puristen geächtet, seine Musik sei kein Tango! Er erwiderte zu der Zeit trotzig: „Der Tango bin ich!“

Ihn zu ehren und auch zu verstehen, bedeutet, sein Werk im Geiste der „Tanguedia“ zu interpretieren, aber auch die Tradition zu zeigen, genauso wie die eigene (mit durch Piazzolla inspirierte) persönliche Entwicklung.

Vorverkauf: Ruhrtalbuchhandlung und über karten@kgs-schwerte.de sowie ggf. telefonisch 02304 219610

Chorkonzert Highlights der Proms
So 22.05.2022 - 18 Uhr

Chorkonzert Highlights der Proms

„Oper und Operette“ eher nicht zu hören waren. Gerade diese Stücke zeigen aber, dass auch im 20. und 21. Jahrhundert mitreißende Orchestermusik entstanden ist, die mit den Klangwelten von Klassik und Romantik doch eng verwandt ist. Sie strahlen Leichtigkeit und neuen Schwung aus und sind deshalb auch aus dem Repertoire der großen Sinfonieorchester heute nicht mehr wegzudenken. Mit ihren „barrierefrei“ ins Ohr gehenden Melodien und Rhythmen sind viele solcher Filmmusiktitel zu echten Ohrwürmern geworden, die auch Nicht-Cineasten begeistern.

In unserem diesjährigen Konzert werden zum einen auf der Seite der klassischen Oper Arien und Chöre aus Lortzings Zar und Zimmermann, Beethovens Fidelio und aus Humperdincks Hänsel und Gretel im Mittelpunkt stehen. Auf der etwas leichteren Seite von Operette und Musical wollen wir Sie mit Evergreens aus Giuditta (Franz Lehár) oder My Fair Lady (Frederick Loewe) begeistern.

Mit Jules Massenets Meditation aus seiner Oper Thais werden Sie - gespielt von der Solovioline - ein besonders beliebtes Intermezzo hören, wobei die Melodie selbst vermutlich viel bekannter ist als ihre Herkunft. Schließlich wird das große Orchester der Neuen Philharmonie Westfalen Highlights der klassischen Filmmusik spielen, deren Komponisten in der Welt des Films zu höchsten Ehren gekommen sind: Hans Zimmer, Ennio Morricone und John Williams sind gleichsam die drei „Giganten“ der Filmmusik, deren dynamische und mitreißende Musik immer wieder jedes Film- und auch Konzertpublikum begeistert.

Vorverkauf: Ruhrtalbuchhandlung und über karten@kgs-schwerte.de sowie ggf. telefonisch 02304 219610

2. Sommerkonzert<br> Marimba und Klavier im Duo
So 10.07.2022 17 Uhr

2. Sommerkonzert
Marimba und Klavier im Duo

Das Duo Fumito Nonoya und Benjamin Nuss – Marimba und Klavier – ist seit 2016 als solches unterwegs und äußerst erfolgreich.

Der Marimbist Fumito Nunoya genießt internationale Aufmerksamkeit als einer der führenden Marimbisten der heutigen Zeit. Geboren in Odate, Japan und lebt seit einigen Jahren in Deutschland.

Er lehrt Marimba an der Hochschule für Musik Detmold in Deutschland seit 2009. Zusätzlich zu Auftritten in Deutschland und innerhalb Europas, reist er auch regelmäßig zu Konzerten in Japan und den USA.

Fumito Nunoya begann mit dem Klavierspielen im Alter von 7 Jahren, und mit dem Spielen von   Schlagzeugen einschließlich der Marimba im Alter von 13 Jahren.

Sein Repertoire umfasst ein Spektrum von Solo und Kammermusikstücken für Marimba, sowie Adaptionen von Bach, Piazzolla, japanischer Folkmusik, Ennio Morricone und vielem mehr. Benyamin Nuss gehört seinerseits zu den profiliertesten und erfolgreichsten Pianisten der jungen Generation. Durch seine in den Klassikcharts platzierten CDs (Deutsche Grammophon) „Nuss plays Uematsu“ und „Fantasy World“ sowie den Welttourneen mit „Final Fantasy“-Konzerten gewinnt er eine neue junge Zuhörerschaft für klassische Musik.
Als ein Konzertsolist ist Herr Nunoya unter anderem mit viele. namhaften Orchestern in den USA Japan und auch in Deutschland aufgetreten. Benyamnin Nuss stammt aus einer Musikerfamilie und ist in der klassischen Musik ebenso zuhause wie im Jazz: er tritt auch als Jazzpianist gemeinsam mit seinem Vater dem Jazzposaunisten Ludwig Nuss und im Fries-Nuss Quartett auf.
Das Repertoire des Duos umfasst die klassische Moderne, Bearbeitungen von Vivaldi bis Piazzolla und Jazztiteln.

Vorverkauf: Ruhrtalbuchhandlung und über karten@kgs-schwerte.de sowie ggf. telefonisch 02304 219610

Kammerkonzert Nerion Quartett Hiroshima
Mi 26.10.2022 19.30 Uhr

Kammerkonzert Nerion Quartett Hiroshima

Das Nerion Quartett Hiroshima wurde von Mitgliedern des Hiroshima Symphony Orchestra im Jahre 2019 gegründet und ging aus der „Only Chamber Music”-Konzertreihe hervor, die der aus Schwerte stammende Cellist Martin Stanzeleit seit 2003 durchgängig in Hiroshima organisiert.

Nachdem über lange Zeit in wechselnden Besetzungen unter Einbeziehung internationaler Gäste, u.a. Mitglieder der Berliner Philharmoniker, des Royal Philharmonic Orchestra und der Staatlichen Slowakischen Philharmonie gespielt wurde, kam der Wunsch nach einem festen Ensemble auf, das die Grundidee des Hiroshima Symphony Orchestra, „Musik für den Frieden“, in kleiner Besetzung umsetzt und überregional repräsentiert. So entstand das Nerion Quartett.

Der Name „Nerion“ ist das griechische Wort für „Oleander“, die offizielle Blume der Stadt Hiroshima. Nach der Verwüstung der Stadt im Jahre 1945 durch die Atombombe machte eine Prophezeiung die Runde, nach der in den folgenden 75 Jahren nichts auf dem verbrannten Grund wachsen würde. Doch nur wenige Wochen nach der Katastrophe zeigten sich die ersten Oleanderblüten, und seither gilt die Blume als Symbol für Überlebenswillen und Hoffnung der Einwohner Hiroshimas.

Im Jahre 2020 veröffentlichte das Nerion Quartett das Debut-Album „A Concert for Peace“, gefördert vom Japanischen Kultusministerium.

Zum Anlass des 75. Jahrestages der Atombomben-Abwürfe veranstaltete das Nerion Quartett u.a. in Hiroshima, Nagasaki und Fukuoka Friedens-Gedenkkonzerte. Das Konzert in Nagasaki fand im großen Saal des Nagasaki Atomic Bomb Museum in Kooperation mit der örtlichen Stiftung der „Hibakusha“ statt, in der Überlebende der Atombomben-Abwürfe organisiert sind.

Das Nerion Quartett ist Stipendiat der Affinis-Stiftung Japan. Im Jahre 2021 trat es beim „Beethoven Fest Hiroshima“ auf.

Auch die ursprünglich für 2020 geplante Deutschland Tournee des Nerion Quartetts 2022 steht im Zeichen des Mottos „Musik für den Frieden“ und möchte im Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75+2 Jahren ein Zeichen setzen für Abrüstung und Verständigung. Hierzu sind neben Konzerten u.a. in Köln, Hagen, Donaueschingen und Schwerte auch Veranstaltungen in Schulen geplant.

Zum Programm steht so viel fest: neben dem Klavierquintett op.44 von Robert Schumann und „Japanische Jahreszeiten“ – einer Sammlung japanischer Volkslieder, bearbeitet für Streichquartett wird noch ein weiteres Werk für Streichquartett gespielt werden.

Soichi Sakuma an der 1. Geige hat sowohl in Japan als auch in Deutschland sein Studium absolviert, zahlreiche Preise gewonnen und spielte u.a. an der Deutschen Kammerakademie Bremen.

MIsato Miyazaki an der 2. Geige hat in Japan u.a. auch Barockgeige studiert, ist wie ihre Kammermusikkollegen Gewinnerin zahlreicher Preise und seit 2017 im Hiroshima Symphony Orchestra

Akino Aono, Viola hat das Studium in Japan absolviert, Preise für Kammermusik und Solo Viola gewonnen und zuvor bereits als Stimmführerin gearbeitet. Auch sie gehört dem Orchester seit 2017 an.

Martin Stanzeleit, Violoncello studierte an der Foilkwangschule in Essen bei Young-Chang Cho, ferner bei bei Siegfried Palm und Heinrich Schiff. Er was Preisträger des Folkwang Wettbewerbs 1995. Solocellist der Kopenhagener Philharmoniker, seit 1998 als 1. Solocellist im Hiroshima Symphony Orchestra.

Buchautor von „Neugierig auf Japan“ und „Mein Hiroshima“. Autor beim staatlichen Fernsehsender NHK,

Ryoko Nomura, Klavier studierte in Japan, ist solistisch und kammermusikalisch international tätig und spielt mit dem Nerion Quartett Literatur für Klavierquintett – so auch in Schwerte im 2. Teil des Konzertes.,

Vorverkauf: Ruhrtalbuchhandlung und über karten@kgs-schwerte.de sowie ggf. telefonisch 02304 219610