Sternstunden am Bösendorfer

„Sternstunden am Bösendorfer“ ist eine Kultur-Kooperation von Konzertgesellschaft Schwerte und Bürgerstiftung Rohrmeisterei. Sie zeigt, wie ohne zusätzliche öffentliche Zuschüsse ein hochkarätiges Programm auf die Beine gestellt werden kann: Indem die Partner Ihre Ressourcen Raum, Instrument, Personal zusammenführen; indem ein Mix aus weltbekannten Stars und hochkarätigen Nachwuchskünstlern zusammengestellt wird; indem das Publikum das Angebot mitträgt und unterstützt; indem das Format laufend überarbeitet und „neu erfunden“ wird.

Die Konzerte und vor allem die anschließende Gesprächsmöglichkeit mit den Künstlern richten sich auch an Schulklassen der weiterführenden Schulen. Hier können Freikarten-Kontingente bereit gestellt werden.

Informationen

So 5.9.2021,
So 31.10.2021,

11.00 Uhr

18 EUR / Person (Vorverkauf)

Veranstalter:
Konzertgesellschaft Schwerte &
Stiftung Rohrmeisterei

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Gewinner des Schubertwettbewerbs 2016 in Dortmund - und zum 2. Mal in Schwerte

1. Preis Internationaler Schubert-Wettbewerb Dortmund 2016 –

Und 2020 fiel der Schubertwettbewerb bedingt durch die Covid-19 Epidemie aus! Das war für die Konzertgesellschaft Schwerte eine gute Gelegenheit, das leider abgesagte Konzert mit Volodymyr Lavrynenko nachzuholen!

Volodymyr Lavrynenko wurde 1984 in der Ukraine geboren.Er erhielt ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren und absolvierte seine musikalische Ausbildung an der „Lysenko Spezialmusikschule für besonders Begabte“ und am „P. I. Tschaikowsky Konservatorium“ in Kiew (Abschluss 2006 mit Auszeichnung). Danach studierte er an der Hochschule der Künste Bern in der Klasse von Tomasz Herbut und später in Luzern bei Konstatin Lifschitz. Auch sein Solistendiplom 2012 wurde mit Auszeichnung bewertet.

2014 schloss er ein Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Evgeni Koroliov und Prof. Anna Vinnitskaya an, das er mit dem Konzertexamen abschloss.

Volodymyr Lavrynenko ist schon heute vielfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Hier ein Auszug seiner beeindruckenden Erfolgsliste: 1995 Internationaler Wladimir Horowitz Wettbewerb für junge Pianisten, Kiew (Jury-Spezialpreis); 1997 Internationaler Carl Czerny Klavierwettbewerb, Prag (2. Preis); 2003 Inter-nationaler Wladimir Horowitz Wettbewerb für junge Pia-nisten, Kiew (3. Preis); 2005 Internationaler A. Karamanow Klavierwettbewerb, Simferopol/Ukraine (1. Preis); 2007 Val Tidone Wettbewerb, Silvio Bengali Klavierpreis, Val Tidone/Italien (3. Preis und Publikumspreis); 2010 Preis der Kiefer-Hablitzel-Stiftung; 2015 Premio Trio di Trieste (1. Preis und Publikumspreis); 2015 Deutscher Klavierwettbewerb Polnischer Musik in Hamburg (Konzertpreis, Kulturpreis und Clara Haskil Publikumspreis).

Und jetzt der großartige Erfolg mit dem 1. Preis im internationalen Schubert-Wettbewerb 2016 in Dortmund!

Volodymyr Lavrynenko absolvierte Meisterkurse u.a. auch bei Pianistenlegenden wie Andrey Gavrilov, Dmitri Bashkirov, oder Alfred Brendel. Als Solist und Kammermusiker gab er vielfach Konzerte in der Ukraine. Tourneen führten ihn aber auch schon nach Tschechien, Rumänien, Polen, Russland, Frankreich und Italien. Auch in der Schweiz ist er vielfach aufgetreten u.a. mit einem Klavierrezital im Rahmen der Konzerte der Chopingesellschaft Bern, am Menuhin-Festival in Gstaad, am Murten Classics Festival und als Solist beim Eröffnungskonzert des Musikfestivals Bern 2009.

Das Konzert 2016 in Schwerte in der Rohrmeisterei war ein großer Erfolg, das Publikum war sehr angetan und fragte , wann wir diesen Pianisten wieder höen können: Jetzt ist es so weit!

Informationen

So 5.9.2021

11.00 Uhr

18 EUR / Person (Vorverkauf)

Veranstalter:
Konzertgesellschaft Schwerte &
Stiftung Rohrmeisterei

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Barbara und Sebastian Bartmann

Das Duo Impuls mit "minimal Bach" an zwei Klavierenn

Für die letzte Sternstunde des Jahres hat die Konzertgesellschaft Schwerte ein ganz besonderes Projekt im Programm: Zwei Konzertflügel werden im Saal der Rohrmeisterei stehen, beide ohne Deckel, sodass nicht nur die beiden Pianisten für das Publikum gut sichtbar sind, sondern auch die sehr an- sehnliche Mechanik dieser prachtvollen Instrumente. Klaviermusik in ganz besonderer Bearbeitung erwartet unsere Zuhörer: Die beiden Künstler – Barbara und Sebastian Bartmann – haben sich seit Jahren diesem besonderen Genre „an zwei Flügeln“ verschrieben. Und bereits die Förderung der beiden Künstler durch das „Kultursekretariat Gütersloh“ bürgt für hohe Qualität!

Das Projekt, das Programm „minimalBACH“ widmet sich den Präludien aus dem 1. Band des „Wohltemperierten Klaviers“ von Johann Sebastian Bach. Die Kompositionen für zwei Klaviere von Sebastian Bartmann stellen die Präludien in den neuen, aufregenden Hörkontext der „minimal music“ und verweben Bachs Musik zu einem betörenden und cineastisch-mitreißenden Sog. Im wohltemperierten Klavier lassen sich unzählige minimalistische Strukturen finden. Bachs charakteristische Kompositionstechnik der sog. „Fortspinnung“ entwickelt kleine musikalische Ideen und Motive zu einem kunstvollen Gewebe.

„minimalBACH“ nimmt die Affekte der einzelnen Präludien von Bach ins Visier. Mit den Techniken der minimal music und der klanggewaltigen Bilderwelt der Filmmusik extrahiert der Komponist Sebastian Bartmann die Strahlkraft der einzelnen Präludien und betrachtet den gesamten Zyklus wie durch ein glitzernd- faszinierendes Kaleidoskop.

Komponist Bartmann sagt: „Als Kind bin ich ungezwungen und spielerisch mit allen Tönen um- gegangen, die mich umgaben, noch bevor ich überhaupt Noten lesen konnte. Auch heute ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich beim Spielen von Originalliteratur bestimmte Takte und Momente anders fortführe, improvisatorisch hinterfrage und Alternativen ausprobiere. So auch beim wohltemperierten Klavier. Die minimalistische Schlichtheit und zugleich betörende Schönheit in vielen Präludien faszinierte mich seit meiner Kindheit…Zwischen zwei gegensätzlichen Polen fühlte ich mich dabei schon immer hin- und hergerissen. Der Fokus in „minimalBACH“ liegt auf den Präludien, denn die Fuge erscheint für mich schon als unantastbare logische Fortführung, aus einem kleinen Baustein ein großes Gebäude zu errichten.“

In seiner Komposition versucht Bartmann die bereits vorhandenen minimalistischen Strukturen in den Präludien noch stärker durch den Blickwinkel der minimal music zu beleuchten, kompromisslos, was die Harmonik anbelangt, aber niemals den Affekt des ursprünglichen Stückes aus den Augen verlierend.

Die Musik sollte betörend bleiben und gleichzeitig die viel- farbigen, virtuosen Klangmöglichkeiten unseres Klavierduos voll ausnutzen.

Eine betörende Klaviermatinee dürfen wir also von diesem Klavierduo „imPuls“ erwarten.

Wir danken unserem Klavierhaus Gottschling für die gute Beratung und Unterstützung bei diesem besonderen Projekt.

Informationen

So 31.10.2021

11.00 Uhr

18 EUR / Person (Vorverkauf)

Veranstalter:
Konzertgesellschaft Schwerte &
Stiftung Rohrmeisterei

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